Grüße

3. January 2008 - 16:28

Da mich einige gefragt haben, wie es denn so um mich steht ….

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Schwieriger Alltag I

8. December 2007 - 10:33

Sie reisen herum als Modell für den Euroislam. Warum sagen Sie Ihren Leuten nicht: Vergessen wir das mit der Religion!

Aber ich bin doch ein Gläubiger!

Der Publizist Tariq Ramadan in einem Interview in der heutigen TAZ.

Ende mit dem Tod

20. August 2007 - 13:51

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Ayatollah Ruhollah Khomeini, der Führer der islamischen Revolution im Iran und Gründungsvater der islamischen Republik, war gar nicht so. Jedenfalls nicht, wenn es um die USA ging.

In seiner Band um Band derzeit erscheinenden Tagebuch enthüllt Ex-Parlamentssprecher, Ex-Präsident, Nicht-Ex-Vorsitzenden des nicht ganz einflusslosen Vermittlungsrates und Khomeini-Weggefährte Akbar Hashemi Rafsanjani unter dem Datum 5. Juli 1984, dass der Ayatollah den Slogan Makbar Amrika! abschaffen wollte.

Makbar wird zum einen mit „Tod“ aber auch mit „Nieder“ übersetzt. Die Parole ist bis heute ständiger akustischer Begleiter offizieller Veranstaltungen und Demonstrationen im Iran. In der Regel wird allerdings Amerika dabei mit der selben Inbrunst der Tod (oder der Niedergang) gewünscht wie beim bayrischen „Grüß Gott!“ tatsächlich erwartet wird, der Angesprochene werde Gott einen Gruß ausrichten.

Herr Imam Moussavi, ein Parlamentsabgeordneter aus Shoushtar, besuchte mich und schlug vor, die Parolen „Tod Amerika!“ und „Tod der Sowjetunion!“ zu verbieten. Ich sagte ihm, im Grundsatz sei eine Entscheidung schon getroffen worden und der Imam (Khomeini) unterstütze sie. Wir müssten nur den richtigen Zeitpunkt abwarten.

Dieser Zeitpunkt ist offenbar nie gekommen und bis heute bis mit dem Zorn der Hüter der Revolution rechnen, wer im Iran auch nur in Frage zu stellen wagt, der verstorbene Revolutionsführer habe selbst Zweifel daran gehegt, ob es wirklich Sinn macht, dem „Großen Satan“ bis auf ewig den Tod zu wünschen.

Hossein Shariatmadari, Chefredakteur von Kayhan,  veröffentlichte vorgestern einen Kommentar in seiner Zeitung mit der Überschrift „Entschuldigen Sie, Herr Rafsanjani“, in dem er Rafsanjani aufforderte, diese falschen Aussagen zu korrigieren.

Ohne Feindbilder kann eine Revolution, auch wenn sie schon reichlich in die Jahre gekommen ist, halt nicht leben.

In meiner Mail

7. April 2007 - 10:11

Bild einer jungen Damen, von der ich sehr hoffe, dass wir mal gute Freunde werden.

Abwesendheit

7. March 2007 - 08:37

Jean Baudrillard ist gestern gestorben.