Preise

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Rückkehr in der vergangenen Nacht nach Teheran.

Gesprächsthema mit dem Taxifahrer: Reis. Der Preis für ein Kilo habe sich in den letzten zwei Wochen verdoppelt. Schlimmer noch. Es gebe so gut wie keinen Reis zu kaufen, weil viele Menschen versucht hätten, sich noch rechtzeitig ausreichend mit dem billigeren Reis einzudecken.

Heute morgen telefonierte Z mit ihrer Mutter. Gesprächsthema: es sei besser, so der Rat meiner Schwiegermutter, im Moment keinen Reis zu kaufen. Sie habe im Radio gehört, die Regierung werde in den kommenden Tagen größere Mengen importieren, die dann zum alten Preis angeboten werden sollen.

Einkaufen, um den leeren Kühlschrank wieder aufzufüllen. Das Reisregal ist bis auf drei geplatzte Säcke leer. Der Käse, Tabrizi, kostet das Doppelte. Der Besitzer des kleinen Supermarkts, bei dem wir unsere eiligen Einkäufe erledigen, schüttelt sein halbkahles Haupt und stöhnt mit rollendem „r“: „It is crrrazy! Crrrrazy!“

N kommt auf einen Tee vorbei. Ihre Schreckensnachricht: auf den Parties werde kaum noch Bier angeboten. Der Preis sei für eine Packung Heineken mit 20 Dosen auf 140 Dollar gestiegen.

140 Dollar????

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