Iran: Die Moderne in Teheran
Das Museum for Contemperary Art in Teheran zeigt zum ersten Mal seine komplette Sammlung moderner Kunst, die noch von Farah Diba, der Frau des letzten Schahs, zusammengetragen wurde. Die Ausstellung ist die letzte Tat des ausscheidenden Direktors Ali Reza Samiazar. Er ist von seinem Amt zurückgetreten, weil er eine Weiterarbeit unter der neuen Regierung Ahmadinejad nicht für möglich hält.
Länge 5:25
Manuskript
Iran:
Erwartungen an den neuen Präsidenten
Es gehört zu den Eigenarten des politischen Klimas im Iran, dass nicht die islamische Revolution, die die Kleriker an die Macht gebracht hat, für die Misere verantwortlich gemacht wird, sondern dass man eine Fehlentwicklung glaubt. Die Revolution, die soziale Gerechtigkeit versprochen hat, sei vom rechten Weg abgekommen. Ahmadinejad will sie wieder zu ihren ursprünglichen Zielen zurückführen.
Länge
3:36
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Iran: Ganji Update
Eine Gruppe von rund 200 Menschen hatte sich am vergangenen Samstagabend vor dem Haus des Oppositionellen Akbar Ganjis in Teheran versammelt, um für seine Freilassung und für seine Gesundheit zu beten. Die Veranstaltung selbst verlief friedlich. Anders als bei einer Demonstration mit dem selben Ziel vor zwei Wochen schritt die Polizei diesmal nicht ein. Niemand wurde mit Polizeiknüppeln verprügelt und niemand wurde verhaftet.
Ganji selbst befindet sich derzeit weiterhin im Krankenhaus, wohin er nach einem rund fünfwöchigen Hungerstreik eingeliefert wurde. Er verweigert weiterhin jede Aufnahme von fester Nahrung, um seine bedingungslose Freilassung zu erzwingen.
Länge 4:56
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Iran: Jafaari Besuch in Teheran
Für den Iran erscheint kein Vergleich zu pompös, um die Bedeutung des Ereignisses herauszustreichen. Seit gestern ist der irakische Premierminister Ibrahim Jafaari für drei Tage zu Gast in Teheran. In seinem Gefolge reisen gleich 10 Minister, die mit ihren Gegenübern auf iranischer Seite über eine bessere Zusammenarbeit in den Bereichen, Wirtschaft, Handel, Öl, Militär, Grenzsicherheit, Terrorismusbekämpfung, Elektrizität, und Besuch von Pilgern verhandeln wollen.
Länge 3:59
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Iran: Die europäische Wirtschaft und die Wahlen
Ahmadinejad gilt als ein Mann, der die wirtschaftlichen Reformen der vergangenen Jahre, die Öffnung der Märkte und ausländischen Investitionen, wieder rückgängig machen will.
Betroffen wäre von solchen Entscheidungen auch die europäische Wirtschaft, die sich in den letzten Jahren zunehmend im Iran engagiert hat. In den Jahren von 200 bis 2004 hat sich allein der Handel von Deutschland in den Iran verdoppelt.
Länge 4:59
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