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Unter dem Stichwort "Diyarbakir" sind die Fundstellen im Internet recht bescheiden - es sei denn man kann Türkisch lesen, interessiert sich für das dortige Wetter oder sucht ein Hotel.

Die informativste touristische Site ist vielleicht Turkish Odyssey, die neben den üblichen Oberflächlichkeiten ein paar hübsche Fotos enthält.

Auch das Angebot an deutschsprachigen Informationen über die Kurden, kurdische Geschichte und Kultur ist seit der Verhaftung von PKK-Führer Abdullah Öcalan und dem Verbot der PKK in Deutschland stark zurück gegangen. Die Seiten, die noch existieren, sind meist verwaist.

Die besten aktuellen Informationen nicht nur zu den Kurden in der Türkei bietet die englische Seite Kurdmedia. Der Schweizer Historiker Hans-Lukas Kieser hat Literatur und weiterführende Links zu einem Kolloquium Europa und die Kurden ins Netz gestellt.

eKurd und krds.net sind zwei sehr umfangreiche Webseite in Englisch mit Link-Listen zu allerhand kurdischen Themen und Aspekten - von der Geschichte über Musik bis zum Chat. Die aufwendigste Seite zur kurdischen Kultur mit weiteren Verweisen habe ich bei akaKURDISTAN gefunden. Wer sich für die kurdische Sprache und ihre reschiedenen Untergruppen interessiert, wird bei der Kurdish Virtual Academy of Languages fündig.

Kurdistan Report ist eine deutschsprachige Zeitschrift, die der PKK nahe steht.

Hinweisen möchte ich noch auf die Webseite des Zentrums für Kurdische Studien in Bonn sowie auf die Gesellschaft für bedrohte Völker, die sich ausgiebig mit der Situation der Kurden beschäftigt.

Berichte zur Menschenrechtssituation in der Türkei findet man bei amnesty international und Human Rights Watch. Das ebenfalls sehr rege britische Kurdish Human Rights Project unterhält ebenfalls eine eigene Webseite.

Die türkische Regierung hält sich mit der Darstellung ihrer Sicht der Dinge zurück. Auf der Webseite des türkischen Aussenministeriums gibt es eine längere Darstellung des "PKK Terrorismus" in deutscher Sprache aus dem Dezember 1998 sowie einen Nachdruck des Buches "Die Kurden" von Erich Feigl, das offensichtlich die türkische Regierungslinie wiederspiegelt.

Einen Geschmack davon, wie nationalistische Kreise die "Kurdenfrage" sehen, kann man beim Turkish Forum erhalten, wobei diese Sichtweise nicht unbedingt mit der Politik der türkischen Regierung identisch ist.

Über die Ereignisse in der Türkei berichtet die einzige englischsprachige türkische Tageszeitung Turkish Daily News, deren Webseite allerdings ein wenig unübersichtlich ist. Die private Webseite Turkpulse bietet darüber hinaus eine Reihe von Links zu weiteren türkischen Medien sowie zu türkischen Regierungsstellen.

 

Irgendeine hilfreiche Webseite übersehen? Für eine Email mit einem Hinweis bin ich sehr dankbar.

 

 

 

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© Martin Ebbing 2001