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Diese Reportagereise wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung und Mithilfe zahlreicher Kolleginnen, Kollegen und Freunde.

Bedanken möchte ich mich zum einen bei meinen Kolleginnen und Kollegen bei Blue Zebra Media, dem Funkhaus Europa beim WDR und bei Radio Bremen (Red. Marion Gerhard) sowie der Mannschaft des Online- Reisemagazins Schwarzaufweiss, bei denen meine Texte zuerst veröffentlicht wurden. Sie haben alle große Geduld mit mir gehabt.

Eine wichtigere Unterstützung waren aber die Menschen in Diyarbakir, die mir Gelegenheit gegeben haben, an ihrem Leben ein Stück weit teilzuhaben, und die mir mit vielen Hinweisen und Kontakten weitergeholfen haben. Ich stehe in tiefer Schuld bei Eser, der mich wie ein schützender Engel begleitet hat, bei Berna, die mich tapfer ertragen hat, und bei Felat, der grossen Mut bewiesen hat, sowie bei vielen anderen, deren Namen ich nicht nennen kann.

In meinen Reportagen war immer wieder die Rede von Verhaftungen und polizeilicher Überwachung. Alle, mit denen ich näheren Kontakt in Diyarbakir hatte, waren besorgt, dass sie nach meiner Abreise "Probleme" bekommen. "Probleme" bedeutet, dass nachts die Polizei an ihrer Wohnungstür klingelt, sie ohne trifftigen Grund verhaftet, in eine Zelle sperrt, schlägt, beschimpft und anderweitig misshandelt, um sie dann irgendwann wieder ohne Anklage auf freien Fuss zu setzen.

Ich bewundere den Mut dieser Menschen, sich diesem Risiko auszusetzen. Bei meiner Abreise haben wir die Vereinbarung getroffen, dass ich sofort benachricht werde, sollte einer meiner Kontakte in Schwierigkeiten geraten. Bislang hat sich aus diesem Grund niemand bei mir melden müssen.

Martin Ebbing, 25. Juli 2001

 

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© Martin Ebbing 2001