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Cover SteinbachUdo Steinbach
Geschichte der Türkei
C.H.Beck, München 2000
127 Seiten, 7,50 Euro

Eine kompakte Darstellung des Direktors des Deutschen Orient-Institutes der türkischen Geschichte. Informationsdicht und oft sehr akademisch und deshalb nicht unbedingt einfach zu lesen.

Das Büchlein enthält zwar nur wenig Informationen zur "Kurdenfrage", hilft aber zu verstehen, warum Minderheiten in der Türkei ein solch sensibles Thema sind.

 

Cover StrohmeierMartin Strohmeier / Lale Yalcin-Heckmann
Die Kurden
C.H.Beck, München 2000
261 Seiten, 12,50 Euro

Dieses Buch überzeugt vor allem durch den kritischen Abstand, mit dem sich die beiden Autoren ihrem Gegenstand nähern, was in der deutschsprachigen Literatur über die Kurden nicht selbstverständlich ist. Sie begingen ihre Darstellung mit einer Untersuchung, wie sich eigentlich die Kurden als eigenständiges Volk definieren lassen. Sehr ausführlich werden die wechselnden Arrangements und Koalitionen, die die Kurden mit ihren jeweiligen Besatzern in der heutigen Türkei, dem heutigen Iran und Irak eingegangen sind, beschrieben und dann der Ursprung des Unabhängigkeitsstrebens, das erst jüngeren Datums ist, hergeleitet. Stammes- und Familienstrukturen werden erörtert. Das Buch enthält zudem sehr brauchbare Statistiken zur Lage der Kurden in der Türkei.

 

Cover Schnee auf schroffen BergenSuzan Samanic
Schnee auf den schroffen Bergen
UNRAST-Verlag, Münster 1999
122 Seiten, 12,90 Euro

Suzan Samanci
Die Helin roch nach Baumharz
(ohne Abbildung)
Ararat Verlag, Winterthur 1997
136 Seiten, kein Preis

Die beiden auf Deutsch erschienen Erzählsammlungen der kurdischen Autorin Susan Samanci. Neben meinem eigenen Text finden Sie im Berliner Tagesspiegel vom 6. Juli 1999 eine Rezension von "Schnee auf den schroffen Bergen".

Die in Schweden ansässige Kurdish Library informiert auf ihrer Webseite über Neuerscheinungen zum Thema Kurden, kurdische Kultur und Sprache.

 

 

Irgendein interessantes Buch übersehen? Für eine Email mit einem Hinweis bin ich sehr dankbar.

 

 

 

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© Martin Ebbing 2001