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Ein Monat in Diyarbakir


Die Reise
Vom 20. Mai bis zum 20. Juni 2001 habe ich mich einen Monat lang in der kurdischen Metropole Diyarbakir im Südosten der Türkei aufgehalten, um dort den Alltag zu beobachten.

Reportagen
Einmal am Tag habe ich eine kleine Reportage über Begnung, Eindrücke und Erlebnisse in Diyarbakir geschrieben.

Radio
Einmal die Woche sendete das Funkhaus Europa auf Radio Bremen 2 eine Reportage aus Diyarbakir. Sie finden die Beiträge hier.

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Die MauerWenn überhaupt, dann ist Diyarbakir als Schauplatz der gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Kurden und türkischen Sicherheitskräften bekannt geworden. Die Stadt liegt im Südosten der Türkei und gilt als inoffizielle Hauptstadt der türkischen Kurden. Nachdem die PKK vor zwei Jahren das Ende ihres bewaffneten Kampfes um die Befreiung der Kurden erklärt hat, ist es um die Stadt ein wenig ruhiger geworden. Von einem "normalen Alltag" ist das Leben aber noch weit entfernt.

Als Handelszentrum hat Diyarbakir eine lange Geschichte. Die Römer gründeten hier eine Kolonie, im 4. Jarhundert konnten die Perser die Festungsanlagen erfolgreich bezwingen., die wiederum von den Arabern abgelöst wurden. Erst 1515 gelang es den otomanischen Türken, die Stadt einzunehmen. Atatürk, der Begründer der modernen Türkei, besass am Ufer des Tigris vor den Toren der Stadt ein Haus, das heute als Museum dient.

So weit es sich zurückverfolgen lässt, war Diyarbakir ein Zentrum der Kurden, in dem sie ihren Handel betrieben. Bis heute siedeln sich immer weitere kurdische Familien in der Stadt an, die vor der Verarmung auf dem Land, der polizeilichen Verfolgung und der labilen Sicherheitssituation Zuflucht suchen.

Vom 20. Mai bis zum 20. Juni 2001 habe ich einen Monat in Diyarbakir verbracht, um am Alltag dieser Stadt teilzunehmen. In diesem Monat galt mein Interesse nicht nur der politischen Situation, sondern auch den täglichen Dingen: worüber redet man in den Teestuben? was bedrückt die Nachbarn und welche Erwartungen haben sie an ihre Zukunft? wie vergnügt man sich am Wochenende und welche sozialen Regeln sind zu befolgen? Was bietet die Speisekarte, mit welchen Problemen kämpft die Stadtverwaltung und wie blickt man von Diyarbakir aus auf die Welt?

 

Die Reportagen
Von Fussball bis Lammklöse, geschlagene Frauen, stolze Frauen über Polizeispitzel und Folter bis zu vertriebenen Kurden und "Gemeinschaftshäusern" - die täglichen Reportagen -->
Die Radio-Beiträge
Wenn Sie es im Radio verpasst haben oder wenn Sie es noch einmal hören wollen: hier finden Sie die Hörfunkreportagen aus Diyarbakir. -->
Links & Literatur
Ein paar Hinweise auf das, was im Internet und in Buchläden über Diyarbakir und die kurdische Region der Türkei zu finden ist.
Die Karte
Was ist wo? Eine grosse und eine etwas genauere Übersicht zur geographischen Lage.
Wer nicht vergessen werden sollte
Diese Reportagereise wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung und Mithilfe zahlreicher Kolleginnen, Kollegen und Freunde. -->

 

Schreiben unter Polizeischutz
Jeder ausländische Journalist, der in den Südosten der Türkei fährt, wird sehr schnell die Bekanntschaft mit der Polizei machen. Meist warten die Herren am Morgen nach der Ankunft in der Hotelhalle, zeigen freundlich ihre Ausweise und fragen danach, wie lange man zu bleiben und was man zu unternehmen gedenke. -->

 

 

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© martin ebbing 2001