Hund hingerichtet

 

Die Nachrichtenagentur dpa meldete am 4. März 1998, ein zum Tode verurteilter Hund sei in Tansania hingerichtet worden. Die tansanische Polizei habe das Urteil "Tod durch Erschiessen" vollstreckt. Tierschützer hatten gegen das Urteil protestiert.

 

Das "Verbrechen" des Hundes bestand darin, dass ihn sein Besitzer "Immigration" (Einwanderung) genannt hat. Das Gericht sah darin den Tatbestand der Beleidigung erfüllt. Tansanias Einwanderungsbehörde, das Department of Immigration, solle damit lächerlich gemacht werden. Ein Gericht in der Provinz Ruwka hatte "Immigration" deswegen zum Tode verurteilt. Sein Besitzer erhielt eine Strafe von sechs Monaten Gefängnis.


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