Oder doch keine 6.000?

29. July 2008 - 11:38

Offensichtlich war beim iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad doch wieder einmal der Wunsch der Vater des Gedankens als er am Samstag verkündete, sein Land verfüge über 6.000 Zentrifugen zur Urananreicherung.

Iran appears to have overstated the expansion of its uranium enrichment programme at a sensitive juncture in talks with world powers, a diplomat close to the U.N. nuclear watchdog agency said on Monday.

He said the International Atomic Energy Agency checked President Mahmoud Ahmadinejad’s announcement on Saturday that Iran had more than 5,000 centrifuges running and could verify just 4,000 were installed, 3,500 of which were regularly enriching uranium.

“This is the latest, verified information the agency has, as of today,” said the Vienna-based diplomat, who is familiar with the U.N. watchdog’s inspections in Iran. (Reuters)

Ein zweiter von Reuters zitierter Diplomat hat ebenfalls so seine Zweifel.

“It’s hard to verify what Ahmadinejad actually said, let alone the (true number of centrifuges). The figure of 4,000 is more plausible compared to where they were (two months ago),” a European Union diplomat accredited to the IAEA told Reuters.

Iran: Das war’s – oder auch nicht

5. June 2008 - 21:10

Er muss vor Wut geschnaubt haben, als er am Ende der viertägigen Sitzung des IAEA Gouverneursrates von einem Journalisten mit der Frage erwischt wurde, ob denn der Iran weiter bereit sei, an einer Aufklärung der offenen Fragen zu seinem Atomprogramm mitzuarbeiten.

“We gave more than 200 pages of explanations and documents to the agency on May 23. We left no question unanswered. We have done our job. This matter is over,” Iranian Ambassador Ali Asghar Soltanieh said as the four-day meeting ended. (Reuters)

Dann muss er wohl einen Moment nachgedacht haben.

But, he told reporters: “Some of them … are under evaluation and assessment (by the) agency … If they have any questions we will answer them. The trend of removing the ambiguities will continue. This is our policy.”

Ich würde dies als ein nicht ganz eindeutiges Ja werten.

Laut Soltanieh kann auch nicht die Rede davon sein, die belastenden Dokumente kämen von unterschiedlichen Mitgliedsstaaten des Atomwaffensperrvertrages, sondern bis auf eins stammten sie alle von dem berühmt-berüchtigten Laptop-Computer.

Soltanieh heaped derision on the documentation, much of which came from a laptop spirited out of Iran by a defector. He said the papers were not stamped “classified” and lacked the official letterhead of Tehran’s defense ministry.

“Can you imagine any country engaging in military nuclear activities without classifying the (documentation) as confidential or top secret?” he said.

Irgendwie nicht.

Aber dann kann ich mir auch wieder keinen Staat vorstellen, der solche Papiere mit einiger Anstrengung fälscht und es dann vergisst, dick und breit auf die Titelseite “Top Secret” zu stempeln.

IAEA Bericht: was steht nun drin?

28. May 2008 - 05:29

Gar nicht so einfach zu sagen, denn die Angelegenheit erreicht inzwischen ein technisches Niveau, bei dem es für Laien wie mich sehr schwer wird, noch mitzuhalten (eine Kopie des Berichtes GOV/2008/15 gibt es hier).

Der einfachere Teil:

  • der Iran installiert weitere Zentrifugen. Neben der seit dem letzten Bericht schon existierenden Einheit mit 3.000 IR-1-Zentrifugen werden vier weitere Einheiten von jeweils der gleichen Größe gebaut. In einer dieser neuen Einheiten waren bereits zwei Kaskaden mit jeweils 164 Zentrifugen in Betrieb. Eine weitere Kaskade in der selben Einheit steht, wurde aber noch nicht mit Uranhexafluorid (UF6) gespeist. (Abs 2)
  • seit der letzten Bestandsaufnahme am 12. Dezember letzten Jahres wurden 2300 weitere Kilogramm an UF6 in die Zentrifugen gespeist. Damit erhöht sich die Gesamtmasse des bislang zur Anreicherung nutzten UF6 auf 3970 Kilogramm. (Abs 2)
  • der Iran führt Experimente mit den neuen IR-2- wie mit den IR-3-Zentrifugen durch. Bislang handelt es sich aber noch nicht um eine Installation dieser weiterentwickelten Modelle im größeren Umfang. (Abs 3 + 4)
  • bei den 14 unangekündigten Inspektionen, die die IAEA seit März 2007 durchgeführt hat, bestätigten die entnommenen Proben, dass Uran nicht höher als bis zu 4 Prozent angereichert wurde. Dies übersteigt nicht den Anreicherungsgrad für die Nutzung des Urans als Brenstoff in zivilen Reaktoren. (Abs 5)
  • in den drei der IAEA gemeldeten Forschungsreaktoren resp Anlagen wurde keine Wiederaufbereitung festgestellt. Heisst: der Iran hat (zumindest an diesen drei Orten) nicht heimlich Uran abgezweigt. (Abs 6)
  • der Bau des Schwerwasserreaktors in Arak geht weiter und wird von der IAEA via Satellit überwacht (Abs 6)
  • der Iran macht Fortschritte bei der Produktion von Brennstoffelementen für den Schwerwasserreaktor, aber es fehlen noch wichtige Teile. (Abs 7)
  • seit dem 3 Februar bis zum 23 Mai dieses Jahres hat der Iran in der Anlage in Isfahan rund 11 Tonnen an UF6 produziert. Die Gesamtmenge beträgt damit seit Aufnahme der Produktion im März 2004 320 Tonnen, die alle der Überwachung durch die IAEA unterliegen.
  • die IAEA rügt, der Iran habe sie zu spät von anstehenden Umbauten sowie die Installation der neuen Zentfugen IR-2 und IR-3 in der Anreicherungsanlage in Natanz informiert. Als die entsprechenden Teile mit UF6 gespeist wurden, konnten aber die notwendigen Überwachungsmaßnahmen durchgeführt werden. (Abs 11)
  • die aus Russland gelieferten Brennstäbe für den Nuklearreaktor in Bushehr befinden sich in dem gleichen Zustand wie bisher: versiegelt von der IAEA. (Abs 12)
  • Anfragen der IAEA nach Zugang zu nuklearen Einrichtungen, zu denen der Iran nicht verpflichtet ist, wurden von Teheran abgelehnt. (Abs 13)

Kurz:

  • der Iran baut sowohl in Natanz wie in Arak trotz Beschlüssen des UN Sicherheitsrates weiter (wussten wir)
  • alles nukleare Material ist vollständig vorhanden und in den bekannten nuklearen Anlagen ist nichts Besorgniserregendes vorgefallen.
  • der Iran hält sich in Fragen der Transparenz (bis auf die Ausnahme bei der Installation der neuen Zentrifugen) strikt an die Vorschriften: die IAEA darf sehen, wozu Teheran verpflichtet ist. Sonst nichts.

Soweit ist die Sache noch übersichtlich, aber jetzt wird es kompliziert.

Es geht um die „angeblichen Studien“ zum Bau einer Atombombe sowie um die Rolle des Militärs im iranischen Nuklearprogramm.

Ein Fall ist noch relativ übersichtlich: das Green Salt Projekt, ein alternatives Verfahren zur Gewinnung von UF6. Dazu gibt es zwei Dokumente, die im Anhang des Berichtes aufgelistet werden und auf die mögliche Existenz eines solchen Projektes hinweisen.

Teherans Antwort ist schlicht und einfach: es habe keinen Sinn gemacht, ein solches Projekt zu starten, da man inzwischen über die notwendige Technologie anderweitig (Isfahan) verfüge. (Abs 19).

Dann existieren drei Dokumente zu Test mit hochexplosivem Material. Das sind zum einen Tests mit Spezialzündern wie auch Pläne für den Bau einer Versuchsanlage, in der Versuche mit der Zündung von Atomsprengköpfen gemacht werden könnten.

Irans Antwort: ja, es habe Test mit speziellen Zündern und Zündvorgängen gegeben. Es sei aber um zivile und konventionell-militärische Forschungen gegangen. Die vorgelegten Dokumente erkennt Teheran aber nicht an. Es gebe keinen Hinweis darauf, dass sie irgendetwas mit dem Iran zu tun hätten. (Abs 20)

Gleich dreizehn Dokumente beziehen sich auf Arbeiten an dem Design eines „missile re-entry vehicle“ = techno speak für einen Sprengkopf, der von einer ballistischen Raketen ins All geschossen wird und dann wieder zur Erde (zum Ziel) zurückkehrt.

Irans Antwort: da diese Dokumente nur in elektronischer Form vorlägen (Computer-Dateien), sei es leicht, sie zu fälschen. Zudem seien sie nicht komplett und wiesen Veränderungen im Aufbau auf, was Zweifel an ihrer Echtheit wecken würde. (Abs 21)

Daneben gibt es zu diesen wie zu einigen anderen Dokumenten noch ein weiteres Problem. Die IAEA hat die Unterlagen von verschiedenen Mitgliedsstaaten erhalten, ist aber nicht autorisiert, Kopien an den Iran weiterzugeben. Teheran lehnt es ab, Stellung zu nehmen, so lange die Kopien nicht ausgehändigt wurden. (Abs 22)

Aus dem Bericht lässt sich leider nicht genau entnehmen, welche Kopien welcher Dokumente nicht ausgehändigt wurden.

Schließlich noch die Zeichnungen zur Formung von hochangereichertem Uran zu einer Halbkugel. Dies ist ein etwas trickreicher Vorgang. Das Uran wird zu einer Kugel „gegossen“, um eine möglichst hohe Sprengwirkung zu erzielen. Teheran ist im Besitz solcher Zeichnung und hat in der Vergangenheit erklärt, diese Papiere seien von pakistanischen Händlern des Khan Netzwerkes, von dem der Iran Baupläne für Zentrifugen gekauft hat, unaufgefordert mitgeliefert worden. Praktisch eine beigelegte Warenprobe.

Die IAEA ist immer noch skeptisch, weil ein Interesse an der Umformung des Urans der bislang eindeutigste Hinweis darauf wäre, dass Teheran an einer Bombe arbeitet.

Dennoch stellt der Bericht fest, Pakistan habe auf Anfrage bestätigt, das ein identisches Dokument dort vorhanden sei (Abs 24). Das bedeutet bislang aber nur, dass die Papiere alles Wahrscheinlichkeit vom Khan Netzwerk stammen (was der Iran behauptet hat), beantwortet aber nicht die Frage, ob sie unaufgefordert mit übergeben worden sind.

Der Bericht stellt zudem fest, dass die IAEA – mit Ausnahme der Zeichnungen zur Uran Umformung – keinerlei Hinweise darauf habe, dass der Iran tatsächlich über Entwürfe für die Fertigung eines nuklearen Sprengkopfes verfüge oder gar mit der Fertigung begonnen habe. (Abs 24) Erst recht sei bislang kein nukleares Material für solche Zwecke eingesetzt worden. (Abs 28)

Es gibt noch mehr offene Fragen. Im Anhang werden elf solcher Fragen aufgelistet, die die IAEA dem Iran in einem Brief vom 9. Mai gestellt hat. Darin geht es um hochrangige Treffen, Beschaffung von suspekten Teilen, unbekannten Projekten, die in Dokumenten auftauchen und einiges mehr.

Auf diesen Fragenkatalog hat der Iran am 23. Mai mit einem 200seitigen Brief geantwortet, der aber zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Berichtes noch nicht ausgewertet werden konnte. (Abs 28) Pressemeldungen, Iran verweigere die Auskunft, treffen also nicht zu.

Mit den bereits vorliegenden Antworten ist die IAEA in großen Teilen nicht zufrieden. Sie verlangt vor allem Belege und vor allem Zugang zu Personen, die in die jeweiligen Themenkomplexe involviert sind. Dies hat der Iran bislang abgelehnt.

Sagte ich kompliziert? Ich hatte untertrieben.

ISIS zum IAEA Bericht

27. May 2008 - 08:12

David Albright / Jacqueline Shire / Paul Brannan vom Institute for Science and International Security (ISIS) in Washington glauben, der jüngste IAEA Bericht zum Iran enthalte zwei bedeutende Feststellungen.

Zum einen mache Teheran bemerkenswerte Fortschritte in der Entwicklung und im Betrieb seiner Zentrifugen.

The IAEA notes that between December 12, 2007 and May 6, 2008, Iran introduced 2,300 kg of uranium hexafluoride (UF6) into the operating cascades at the Fuel Enrichment Plant.  This compares to a total of 1,670 kg of UF6 introduced during the entire period from February to December 2007. At Iran’s stated rates of feeding uranium hexafluoride into P-1 centrifuges, and assuming continuous operation, the centrifuges are running at about 50 percent of their capacity, a significant increase over previous rates.  

The IAEA does not provide information about the quantity of low-enriched uranium produced in the last five months.  However, according to a senior official close to the IAEA, Iran produced a little less than one kilogram of LEU per day, or approximately 150 kg of low enriched uranium (LEU) over the past five months.  This is twice the 75 kg produced at the Fuel Enrichment Plant between February 2007 and December 2007.

All dies deute darauf hin, dass der Iran im Begriff sei, seine vergangenen Probleme mit den Zentrifugen, die nicht selten auseinander brachen, zu überwinden.

Die Autoren sind zudem beeindruckt vom Tempo, mit dem der Iran neue, verbesserte Zentrifugen entwickelt.

According to the February 2007 IAEA safeguards report, inspectors visiting Kalaye Electric were given information on four different centrifuge designs, including two subcritical rotor designs, one or more supercritical rotor designs with bellows, and a more advanced centrifuge, which is undefined in the report.   The IR-2 and IR-3 are the two subcritical centrifuges.  The IR-2 is an experimental model that contains a single composite rotor made from carbon fibers.  The other parts of the rotor assembly are modified P2 components . The IR-3 is an experimental model that seeks to increase the enrichment output by increasing the rotor’s length somewhat and by varying the cooling of the centrifuge rotor. …

Although not mentioned in the report, there appears to be a third advanced centrifuge at the pilot plant.  It appears to have the same diameter as the IR-2 and IR-3 but to have double or triple the length of the IR-2.  Thus, it would hold two or three rotor tubes, connected by bellows.  Prior to Iran’s suspension of the Additional Protocol in 2006, Iranian officials told the IAEA they could not make P2 bellows.  Iran has apparently overcome this obstacle.

Die Autoren halten die 18 in dem Bericht angeführten Dokumente für einen „starkes Argument“, dass der Iran vor 2004 an einem nuklearen Waffenprogramm gearbeitet habe, weisen aber auch darauf hin, dass Hinweise auf wichtige Aspekte eines solchen Programms fehlen.

The report’s annotated listing of 18 documents that the IAEA has shown to Iran, outlining its alleged work on green salt, high explosives testing and a missile re-entry vehicle, amounts to the most detailed compilation of evidence available on the public record regarding Iran’s alleged nuclear weaponization work.  Among these, according to senior officials close to the IAEA, high explosives studies and the re-entry vehicle work are the areas most in need of clarification and cooperation from Iran.

Together, these documents make a powerful case that Iran had an active weaponization effort prior to 2004.  At the same time, it is important to note that they do not encompass the full scope of work required for a comprehensive nuclear weapons program.  Missing from these documents is theoretical work on nuclear weapons, uranium metallurgy, and the development of a neutron initiator.

A senior official close to the IAEA said that the process is likely to take months to resolve.

Anlass zur “ernsthaften Besorgnis”

- 08:02

Die IAEA veröffentlichte gestern abend in Wien ihren jüngsten Bericht zum Iran. Nach dem, was die Agenturen vor Ort schreiben, ist dieser Report deutlich strenger im Ton und wirft Teheran vor, nicht alle notwendigen Informationen auf den Tisch gelegt zu haben.

The International Atomic Energy Agency, in an unusually blunt and detailed report, said Monday that Iran’s suspected research into the development of nuclear weapons remained “a matter of serious concern” and that Iran continued to owe the agency “substantial explanations.” (NYT)

Es geht vor allem um die “vermutlichen Studien” zu einem nuklearen Waffenprogramm. So sind Dokumente zum Bau eines Tunnel, in dem ein atomarer Sprengkopf getestet werden könnte, Experimenten mit hoch-effektivem Sprengstoff, der zur Zündung einer Atombombe genutzt werden könnte, Zeichnungen zur Umformung von Uran, Entwürfe zu Raketen und anderes mehr aufgetaucht.

Die IAEA verlangt dazu Erklärungen. Der Iran hat bislang entgegnet, es handele sich um Fälschungen und die Dokumente seien „irrelevant“. Gleichwohl hatte sich Teheran bereit erklärt, zur Aufklärung beizutragen.

Die Antworten, die aus dem Iran kamen, waren aber bei weitem nicht das, was die IAEA erwartet.

Iran’s research into “high explosives testing and the missile re-entry vehicle project remained a matter of serious concern,” said the report, which will be passed on to the United Nations Security Council.

“Substantive explanations are required from Iran to support its statements on the alleged studies and on other information with a possible military dimension,” the agency said, though it added that it had not detected any actual use of nuclear material in connection with the alleged studies.

“We have not got substantive answers and we could have gotten those earlier,” a senior U.N. official said. (Reuters)

Der Bericht listet recht detailliert 18 Punkte auf, welche noch einer Erklärung bedürfen, und zu denen nach Ansicht der IAEA auch weitere Informationen existieren.

“The agency is of the view that Iran may have additional information, in particular on high explosives testing and missile-related activities, which could shed more light on the nature of these alleged studies and which Iran should share with the agency,” the report said.

Wohlgemerkt: es handelt sich hierbei um Studien und Tests. Die IAEA hat keinen Hinweis gefunden, dass Teheran tatsächlich nukleares Material zum Bau einer Bombe benutzt.

The report continued, “It should be emphasized, however, that the agency has not detected the actual use of nuclear material in connection with the alleged studies.” (WP)

Irans Botschafter bei der IAEA, Ali Asghar Soltanieh, wies noch am Abend den Vorwurf zurück, keine Antworten gegeben zu haben.

“We have left no question unanswered. We have given all the explanations needed as far as we are concerned,” Soltanieh told AFP in a telephone interview.

“We have given 200 pages of explanations” with regard to the so-called weaponisation allegations, Soltanieh continued. “We have dealt with this in depth.” (AFP)

Vielleicht spricht Soltanieh von den Unterlagen, die am 23. Mai an die IAEA geschickt, aber von der Behörde noch nicht ausgewertet wurden.

On May 9, the agency asked Iran to address 11 issues to clarify the nature of its nuclear program. Iran responded with a 10-page document on May 23 that arrived too late to be assessed for inclusion, the report says. (LAT)

Ansonsten:

The IAEA report noted Iran now had only 3,500 centrifuges and said the few advanced machines actually running were only in a testing phase. Still the senior U.N. official said Iran’s goal of 6,000 machines running by the summer was “pretty much plausible.” (AP)

Soweit es um das deklarierte Material geht, hat Teheran den Inspektoren der IAEA freien Zugang gewährt, um Kontrollen durchzuführen.

ElBaradei said IAEA investigators have made 14 unannounced inspections in the last 13 months, noting, “The agency has been able to continue to verify” that Iran has not diverted any of its declared nuclear material to military uses. (WP)

Versperrt blieb aber der Zugang zu den Produktionsanlagen für die Zentrifugen und den Forschungslabors zur Urananreicherung. Iran ist formal nicht verpflichtet, den Inspektoren Zugang zu gewähren.

The IAEA said it asked Iran in April to provide access to locations related to the manufacture of uranium centrifuges, research and development of uranium enrichment, and uranium mining and milling as a transparency measure. (Reuters)

Gregory Schulte, US Botschafter bei der IAEA, nutzte den auch gleich die Chance, dem Iran vorzuwerfen, er blockiere.

Gregory Schulte, the U.S. envoy to the IAEA, said Iran was blocking the IAEA’s efforts to investigate indications that it had engaged in studies, engineering work, and procurement relevant to building nuclear weapons.

“The report shows in great detail how much Iran needs to explain, and how little it has,” he said.

In den ersten Reaktionen auf den Bericht betont Teheran – wir sind nicht überrascht – die positive Seite.

Director General of International Atomic Energy Agency (IAEA) Muhammad ElBaradei in a report released late Monday said the Agency has been able to continue to verify the non-diversion of declared nuclear material in Iran. (IRNA)

Erwähnt wird auch – wir sind erstaunt – die Kontroverse um die mangelnden Informationen zu den offenen Fragen.

The report says Iran has agreed to address the alleged studies. However, it [gemeint ist der Iran; ME] maintains that all the allegations are baseless and that the data have been fabricated.

“The Agency’s overall assessment of the nature of Iran’s nuclear program also requires, inter alia, an understanding of the role of the uranium metal document, and clarification by Iran concerning some procurement activities of military related institutions which remain outstanding.”

Die Meldung enthält keinen Hinweis darauf, wie Teheran nun weiter verfahren will.