Irak will versuchen US – Iran Gespräche neu zu starten
Den Gesprächen zwischen dem Iran und den USA zur Situation im Irak, an die einst die Hoffnung geknüpft war, sie könnten den Auftakt zu einer Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Staaten und zu Gesprächen über einen größeren Themenkreis führen, haben sich irgendwann im Sande verlaufen. Mal mochte die amerikanische, dann die iranische Seite nicht.
Der irakische Außenminister Hoshiyar Zebari will nun einen Versuch unternehmen, die Gespräche wiederzubeleben.
“We are ready to resume these talks provided that both sides will agree to that. Recently the Iranians have made some statements that they are willing to resume these talks, and we will go back to the United States, to the Americans, to see if they have this interest,” he said.
“If conditions are suitable the Iraqi government would be delighted to resume these talks,” the minister told a security conference in Geneva. (Reuters)
Die Situation im Irak hat sich seit dem letzten Zusammentreffen beider Seiten im letzten Jahr nicht unbedeutend geändert. Die Sicherheitslage im Lande ist deutlich besser, wenn auch noch nicht stabil. Viele Beobachter sind der Auffassung, dass Teheran an der Verbesserung einen sehr bedeutenden Anteil besitzt, indem Teheran sein Einfluss zur Stützung der Maliki-Regierung geltend gemacht und Muqtada Sadr dazu gedrängt habe, zurück zu stecken.
Die amerikanischen Vorwürfe, der Iran unterstütze irakische Aufständische aller möglichen Fraktionen mit Waffen und Geld, sind in den letzten Monaten deutlich leiser geworden. Vielleicht hat man sich auch in Washington mit der Rolle des Irans im Irak arrangiert.
gepostet am 14. September 2008 um 20:55 von unter Irak. Alle Kommentare können über den RSS 2.0 feed verfolgt werden.
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