Es knirscht

Der neue Chef der Joint Chiefs of Staff, Adm Mike Mullen, möchte gerne dass auch nach Ende des Krieges im Irak die amerikanischen Verteidigungsausgaben auf dem Niveau bleiben, auf dem sie derzeit sind. Wir wundern uns nicht.

Nach Darstellung von Mullen besteht ein großer Finanzbedarf, weil …

… arguing for money to repair and replace worn-out weapons and to restore American ground forces he described as “breakable,” though not yet broken. (NYT)

Die US Armee, so Mullen, ist derzeit nicht in der allerbesten Verfassung.

With America at war in two Muslim countries, he said, attacking a third Islamic nation in the region “has extraordinary challenges and risks associated with it.” The military option, he said, should be a last resort.

Zwei Deutungen:

Mullen zeichnet ein düsteres Bild vom Zustand der Truppen, um seinen Wunsch nach gleichbleibend hohen Verteidigungsausgaben zu begründen

oder

Er sagt es, wie es ist.

ABER:

But Admiral Mullen warned any nation, including Iran, not to “mistake restraint for lack of commitment or lack of concern or lack of capability.” He described the Air Force and Navy as America’s “strategic reserve,” ready to carry out a full range of combat operations beyond Iraq and Afghanistan.

Im Irak und auch in Afghanistan bereits reichlich strapaziert, wäre es dennoch wohl nicht ganz so einfach.

Und: die US Army = die regulären Bodentruppen haben die Grenze des Möglichen offensichtlich erreicht.

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