Die Waffengeschichte

Die Vorwürfe, der Iran beliefere die Aufständischen im Irak mit Waffen, besteht schon seit längerem. Neu hinzu gekommen ist der Vorwurf, auch die Taliban in Afghanistan würden
Waffen aus dem Iran beziehen.

Es fällt schwer zu überprüfen, was von diesen Vorwürfen zutrifft. Die Beweise sind manchmal fragwürdig und die Angaben oft widersprüchlich.

Paul Kerr schreibt heute in seinem Weblog, dass diese Waffengeschichte dazu führen könnte, dass dem Iran zusätzliche Sanktionen drohen könnten, die sich nicht allein auf seine nuklearen Aktivitäten beziehen.

I bet that the US, however, might embrace such an action with enthusiasm.

[Unterstaatssekreär im State Department Nicholas] Burns said 24 March that the weapons ban does not simply address the nuclear question, but is part of an effort to block and contain and limit Iranian power in the Middle East….blocking their ability and now making illegal their ability to export arms to anybody, that’s a significant step forward.

Lest you think that Burns has forgotten about this, he told CNN that Iran is “in outright violation” of resolution 1747 because Tehran is transferring weapons to Afghanistan, as well as places like Lebanon and Iraq.

Verwirrend war von Anfang an, dass der UN Sicherheitsrat mit der Resolution 1747 dem Iran den Export von Waffen verbietet. Wäre es nicht viel sinnvoller einem Staat, dem unterstellt wird, aggressive militärische Ziele mit dem Bau einer Atombombe zu verfolgen, den Import von Waffen zu verbieten?

Nachtrag 20. Juli 2007: Gareth Porter hat für IPS eine nach meinem Geschmack sehr gute Zusammenfassung über die Widersprüchlichkeit amerikanischer Behauptung zu den angeblichen iranischen Waffenlieferungen nach Afghanistan geschrieben. Die Geschichte kann man hier lesen.

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