Olmert: Iran Angst einjagen
Der israelische Premierminister Ehud Olmert meint, man müsse dem Iran ordentlich Angst einjagen.
“The Iranians should be afraid that something they don’t want to happen will occur,” he said. (AFP)
Olmert ist zu Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau. Ganz oben auf der Tagesordnung soll dabei laut Pressemeldungen der Iran und seine Atompolitik stehen.
Wie Teheran in Angst und Schrecken zu versetzen ist, verriet der israelische Premier auf der Pressekonferenz nach der Begegnung nicht.
Olmert versucht die russische Führung dazu zu bewegen, eine härte Gangart gegenüber dem Iran einzuschlagen. Bislang sträubt sich Moskau gegen Sanktionen, obwohl man verdeckt die Bereitschaft hat erkennen lassen, „milde” Sanktionen eventuell mitzutragen.
Die israelische Seite lässt ihrerseits immer wieder durchblicken, dass sie sich selbst zum einseitigen Handeln genötigt sehen könnte, wenn die „internationale Gemeinschaft” den Iran davon nicht abhalten kann, in den Besitz einer Atomwaffe zu kommen = Tel Aviv bringt eine militärische Operation immer wieder ins Gespräch. Israel selbst verfügt über geschätzte 200 Atomsprengkörper.
“We are at a critical juncture and the entire international community must join ranks to block Iran’s true intention of arming itself with nuclear weapons,” Olmert told journalists after talks with Putin in the Kremlin. …
Olmert went on to say that “I made it clear why in my opinion it is important that the Iranians are afraid,” but he fell short of mentioning what measures that be taken against the Islamic state.
Laut AFP ist Olmert davon überzeugt, dass seine Botschaft im Kreml angekommen ist.
“I leave this meeting with the sense that President Putin understands that danger.”
Allerdings war bei Putin, so AP, keinerlei Einsicht zu erkennen.
Putin remained stonily silent, appearing to brush off Olmert’s request by saying nothing about Iran at the news conference.
gepostet am 18. October 2006 um 23:24 von unter Russland, Israel, Wladimir Putin, Ehud Olmert. Alle Kommentare können über den RSS 2.0 feed verfolgt werden.
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