Vom Entstehen einer Kampagne
Die dritte Behauptung eines dritten US Offiziellen innerhalb weniger Tage, der Iran trainiere und bewaffne irakische „Extremisten”.
“I think it is irrefutable that Iran is responsible for training, funding and equipping some of these Shia extremist groups, and also providing advanced IED technology,” said Brigadier General Michael Barbero, using the acronym for “improvised explosive devices [selbstgebastelte Bomben; ME].”
“And there is clear evidence of that,” he added at a Pentagon press conference. (AFP)
Barbero weiß zudem etwas, was bislang Gegenstand heftiger Spekulationen war.
Barbero, deputy operations director of the joint staff, said support for Shiite extremist groups was the policy of Iran’s central government.
Dies ist zumindest nicht ohne Brisanz, denn bislang galt allgemein die Annahme, dass religiöse Stiftungen im Iran oder Teile der Revolutionären Garden, mehr oder weniger auf eigene Faust und allenfalls von der Regierung geduldet Geld und Waffen an irakische Aufständische schicken.
Beweise?
He said he had seen no reports of “direct contact” involving Iranian paramilitary or intelligence forces, but had seen “reports of their involvement and presence there as trainers to train these terrorists and Shia extremist groups.”
Ich nehme mal an, dass unter „direct contact” die direkte Beteiligung an Anschlägen gemeint ist.
Da Behauptungen und Beweise im Irak spätestens seit Beginn der US Invasion notorisch miteinander auf dem Kriegsfuss stehen, mag der General es mir nicht persönlich verübeln, dass ich sein Wort nicht für bare Münze nehme.
Ein paar der „unwiderlegbaren Beweise” hätte ich schon gern gesehen. Sorry, General.
gepostet am 24. August 2006 um 08:06 von unter Terrorismus, Irak. Alle Kommentare können über den RSS 2.0 feed verfolgt werden.
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