Türkei: Folter
Seit knapp zwei Jahren ist die militärische Konfrontation zwischen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) und den türkischen Sicherheitskräften ausgesetzt, die Menschenrechtssituation in den kurdischen Gebieten hat sich seither aber nicht wesentlich verbessert. Nach wie vor werden Personen ohne Grund verhaftet, misshandelt und zu falschen Geständnissen gezwungen. Allein in der kurdischen Metropole Diyarbakir wurden von der türkischen Menschenrechtsorganisation IHD 225 solcher Fälle gezählt. Die Täter kommen ungestraft davon.
Trotz der Aufforderung der EU, die Menschenrechtssituation im Lande zu verbessern, trifft Ankara keine entscheidenden Massnahmen.
(siehe auch Ein Monat in Diyarbakir)
gepostet am 22. June 2006 um 10:58 von unter Türkei. Alle Kommentare können über den RSS 2.0 feed verfolgt werden.
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